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Walters Reisen


Ungarn


Rainbow Reiki in Ungarn – 10.000 Mal wurde das Reiki-Handbuch in sechs Wochen verkauft!

Im Jahre 1993 wurde ich überraschend nach Ungarn eingeladen. Mein Verleger dort war begeistert davon, 10.000 Exemplare von meinem „Reiki-Handbuch“ in nur sechs Wochen ohne viel Werbung ausgeliefert zu haben. Bei ihm stapelten sich die Briefe von Lesern, die nachfragten, wann ich nach Ungarn käme, um persönlich Fragen zu beantworten und Reiki mit ihnen zu teilen.
So flog ich kurzentschlossen mit zwei Begleitern in die wunderschöne Metropole Budapest, um die ungarischen Reiki-Freunde kennen zu lernen und die neuesten Forschungsergebnisse über Reiki mit ihnen zu teilen. Viele Veranstaltungen in allen Teilen des Landes waren geplant.


Auch in der ungarischen Reiki-Szene war schon bekannt, dass ich auch als Musiker tätig bin. Die Menschen wollten unbedingt mit mir zusammen die heiligen Lieder singen und die Heilkräfte der schamanischen Trommeln erfahren. So gab ich zusätzlich zu verschiedenen Vorträgen und Reiki-Demonstrationen auch diverse Konzerte mit Trommeln, Mantren und spirituellen Heilungsliedern in Bukarest, am Plattensee und verschiedenen anderen Städten.
Schnell sprang der Funke bei den Konzerten zum Publikum über und auch, wenn ich mich kaum in Ungarisch verständigen konnte, verband die „Weltsprache Musik“ schnell unsere Herzen und wir feierten oft viel länger, als von den Veranstaltern vorgesehen worden war.


In ihrer Begeisterung riefen Teilnehmer meiner Veranstaltungen bei verschiedenen TV-Sendern an und fragten, ob die Gelegenheit meiner Reise nicht zu Interviews und Dokumentationen genutzt werden könnte. In kurzer Zeit trafen mehrere diesbezügliche Angebote beim Verlag ein.
Mein ungarischer Verleger wählte von den Redakteuren der Sender einen Journalisten aus, der einen besonders guten Ruf bezüglich seiner Dokumentationen über spirituelle Themen hatte, denn es war gar nicht genug Zeit da, allen Sendern Termine zu geben, so gern ich dies auch getan hätte.
Und so saß ich wenige Tage später nach einem angenehmen vegetarischen Mittagessen in dem feudalen Ambiente eines gerade restaurierten Jugendstil-Restaurants mit den TV-Leuten auf einer Parkbank mitten in Budapest und unterhielt mich vor laufender Kamera gute zwei Stunden mit dem mir empfohlenen Journalisten, der sich tatsächlich als sehr sachkundig und herzlich erwies.
Wir unterhielten uns nicht nur intensiv über Reiki sondern auch über den praktischen Nutzen der Esoterik, Numerologie, das wahre Wesen von Heilung, Erleuchtung und den Alltag Spiritueller Lehrer.
Meinem Gesprächspartner war es besonders wichtig, zu verstehen, wie es möglich war, dass wirklich jeder Mensch in kurzer Zeit die Heilkunst Reiki lernen und sicher anwenden kann. Mit Beispielen aus dem Leben Mikao Usuis, eigenen Erfahrungen und Forschungen sowie neueren medizinischen Forschungsberichten wurde es für den Journalisten schließlich klar, wie wichtig die traditionelle Heilkunst Reiki gerade heute ist und warum sie sich so einfach vermitteln lässt. Das Interview wurde später mehrere Male von seinem und anderen Sendern in Ungarn ausgestrahlt.


Vor meiner Abreise bat mich mein Verleger noch um ein gemeinsames Foto in den Räumen seines Verlages mit ihm, mir und unserem neuen ungarischen Bestseller.
Nie werde ich die turbulente Fahrt zum Flughafen vergessen: Am Tag des Rückflugs hatte mein Verleger noch so viele kurzfristige Termine, dass er beinahe den Abflug vergessen hätte.
Um sein Versäumnis wett zu machen, brachte er meine Begleiter und mich in seinem Jaguar zum Airport. Dabei erreichte er in der Innenstadt beinahe 200 km/h und telefonierte dabei noch in aller Ruhe mit seinem Guru in Indien. Ich gab mir Reiki und dachte mir, dass ich die Sache wohl überleben würde, wenn die Lichtwesen der Ansicht wären, dass ich noch zu irgendwas nütze sein könnte.
Nach dieser außergewöhnlichen Fahrt stieg mit zugegebenermaßen zitternden Knien aus dem luxuriösen Gefährt und dachte, dass vieles, was ich in Kinofilmen an halsbrecherischen Szenen gesehen und der blühenden Fantasie der Drehbuchautoren zugeschrieben hatte, wohl möglicherweise doch auf realen Erfahrungen beruhen könnte.
Um viele Eindrücke reicher stieg ich, gerade noch rechtzeitig, in die Lufthansamaschine. Noch heute denke ich gern an meine abenteuerliche Ungarn-Reise zurück. Auch wenn es recht anstrengend und turbulent zuging.
Die vielen herzlichen Kontakte zu den Menschen dort, die liebevollen Reiki-Umarmungen, spannende Gespräche, der Austausch von Heilungserfahrungen und die Begeisterung der Leser meiner Bücher waren es mehr als wert. Außerdem weiß ich nun, wie wichtig der Kontakt zu einem Guru während einer schnellen Autofahrt ist.